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1

So.

20.08.2017

A

SV Schwarz-Rot Komptendorf

1:0

 

S p i e l b e r i c h t :

Auftaktniederlage für die Elf vom Rodelberg! 

Am gestrigen Sonntag traf die Elf aus Graustein auswärts auf die Mannen aus Komptendorf.
Bei tollem Wetter wollten die Grausteiner ihrer Favoritenrolle gerecht werden und 3-Punkte entführen. Doch die Mannschaft aus Komptendorf stellte sich kämpferisch dagegen und sorgte für einen Paukenschlag zum Saisonauftakt!
In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein zähes Spiel, geprägt von Unkonzentriertheiten und Fehlpässen. Dennoch erkämpften sich die Grausteiner ein leichtes Übergewicht. Bereits in der 4.Minute gab es die erste gute Möglichkeit durch einen Freistoß getreten von Martin Olschewsky. Sein Geschoss wurde jedoch von der Mauer geblockt. Es folgten zahlreiche Standards der Grausteiner, doch auch daraus konnten die Elf vom Rodelberg kein Kapital schlagen. Mittelfeldmotor Christian Schwarz scheiterte per Kopf knapp nach einer Ecke (12.min). Nach einem Konter kam der Gastgeber in der 20.Minute zu seiner größten Chance. Ein Mittelfeldspieler ließ ein wahrhaftiges Pfund aus 18m ab, dass "Krake" Lehmann mit einer sehenswerten Flugeinlage gerade noch um das Tor lenkte. Weitere Chancen der Grausteiner durch Gruner (26.) und ein Freistoß von Bannat (34.) verfehlten ihr Ziel nur knapp. So ging es mit einem 0:0 in die Katakomben.
Coach Sven Gebert forderte in der Pause klare Aktionen, Disziplin und mehr Konzentration im Zusammenspiel.
Anfang der 2.Halbzeit erhöhten die Grausteiner abermals den Druck. In höchster Not konnten die Komptendorfer nach einer Ecke im Gewühl klären (67min). Ein klares Handspiel im Strafraum blieb ungeahndet. Dennoch blieben sie im Konterspiel stets gefährlich. In der 73.min folgte wahrscheinlich die entscheidende Szene des Spiels. Nach wundervollem Pass lief Christian Schwarz alleine auf den Torwart zu. Dieser grätschte mit dem Bein voraus dazwischen. Der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Notbremse! Der eingewechselte Feldspieler wuchs jedoch im Kasten über sich hinaus. Beste Chancen durch Schwarz (75.min, Drehschuss) und Höck (83.min) konnte er parieren. So kam es wie alle befürchtet hatten. In Unterzahl erkämpften sich die Komptendorfer dem Ball im Mittelfeld und Hausmann (88.min) schoss stramm aus dem Halbfeld aufs Tor. Lehmann bekam die Pranke zwar noch an das Leder doch der Ball zappelte im Netz!
In der Nachspielzeit kämpften die Grausteiner gegen die drohende Niederlage. Ein Schuss im Gewühl durch Müller strich nur knapp über die Latte. (92.min) Die Komptendorfer stemmten sich jedoch dagegen und hielten den Vorsprung bis zum Schlusspfiff!
Fazit: Eine ärgerliche und bittere Auftaktniederlage der Grausteiner gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Elf aus Komptendorf.
Nun gilt es die Fehler abzustellen und im ersten Heimspiel der Saison am Sonntag die ersten 3-Punkte einzufahren! Zu Gast ist die SPG SV BW 07 Spremberg!


Sebastian Karl, SG Graustein am 21.08.2017 12:19 Uhr

 

 

2

So.

27.08.2017

H

SG SV Döbbern / BW 07 Spremberg

3:2

 

S p i e l b e r i c h t :

SG Graustein besiegt Spg Spremberg/Döbbern
Nach der Saisonauftaktniederlage in der letzten Woche bei Wacker Komptendorf gab sich die Spg Spremberg/Döbbern zum ersten Heimspiel der noch jungen Serie die Ehre am Rodelberg. Bei bestem Fußballwetter sollte einem dramatischen Derbyfight nichts mehr im Wege stehen.

Die Gastgeber waren auch gleich zu Beginn die aktivere Mannschaft und hatten mehr Ballbesitz. Auch die erste Chance ging auf das Konto der Hausherren: Nachdem Christian Schwarz den Ball in der 16. Minute halblinks auf David Lamm passte, schob dieser direkt quer auf Max Bannat. Der Grausteiner Angreifer scheiterte aber am Keeper. Keine zwei Minuten später wurde Sven Gebert halblinks am 16er gelegt. Max Bannat trat den fälligen Freistoß und das Leder klatschte an den kurzen Pfosten. In der 27. Minute bekamen die Gastgeber wieder kurz vor dem Strafraum einen Freistoß zugesprochen. Diesmal lief Christian Schwarz an und sein Geschoss flatterte am langen Pfosten vorbei. Graustein dominierte die Partie und drückte auf die Führung. Kurz vorm Pausentee spielte David Lamm die Kugel auf Christian Schwarz. Der Grausteiner Spielmacher wurde im 16er gefoult und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Ronny Peter lief in der 44. Minute an und nagelte das Ding zur 1:0-Führung unter die Latte. Mit der verdienten Führung ging es in die Halbzeitpause.

Coach Sven Gebert war mit der Leistung seiner Elf zufrieden, außer die Chancenauswertung war verbesserungswürdig. Er forderte, auf das 2:0 zu drücken. Doch es sollte erstmal anders kommen: Alexander Müller verlor in der 53. Minute den Ball im Mittelfeld. Der Spremberger Spieler passte den Ball blitzschnell in die Spitze auf seinen Mitspieler. Der Stürmer zog am 16er ab, erwischte Matthias Lehmann auf dem falschen Fuß und es stand 1:1. Graustein steckte nicht auf und wollte die erneute Führung. In der 64. Minute passte David Lamm den Ball auf Christian Schwarz. Der Grausteiner Mittelfeldmotor legte den Turbo ein und zog von Höhe Mittellinie Richtung Strafraum, ließ 3-4 Gegenspieler stehen und schob das Leder eiskalt zur 2:1-Führung ein. Doch die Spielgemeinschaft hielt dagegen. Einen Schuss aus 25 m parierte Matthias Lehmann glänzend und kurz darauf kam ein Gästespieler am 16er zum Abschluss, aber die Murmel flog knapp drüber. Auch Graustein hatte weiterhin gute Chancen, doch in der 85. Minute spielte ein Spremberger Spieler den Ball genau in die Schnittstelle der Grausteiner Abwehr. Der Stürmer nahm den Ball mit und wurde im 16er durch Keeper Matthias Lehmann zu Fall gebracht. Der Schiri zeigte abermals auf den Punkt. Obwohl Matthias Lehmann die richtige Ecke ahnte, traf der Gästespieler zum 2:2. Jetzt wurde die Partie hektischer. Graustein warf nochmals alles nach vorne und die Gäste verteidigten mit Mann und Maus. In der 87. Minute scheiterte Sven Gebert mit einem Kopfball am stark aufgelegten Gästekeeper. Als jeder schon mit einem Remis rechnete, wurde Martin Olschewsky im Strafraum getroffen und ging zu Boden. Es ertönte ein Pfiff und der Schiri zeigte in der 89. Minute nochmals auf den Punkt. Die Emotionen kochten jetzt natürlich über. Abermals lief Ronny Peter an und der Mann ohne Nerven schießt den Ball zum umjubelten 3:2 in die Maschen. Kurz darauf pfiff der Schiri dieses packende Spiel ab.

Fazit: Der Sieg der Grausteiner ging alles in allem voll und ganz in Ordnung. Mehr Ballbesitz und Spielanteile konnten die Gastgeber verzeichnen. Spremberg/Döbbern war vor dem Tor gnadenlos effektiv. Das Gegenteil war bei Graustein der Fall, dieses Manko muss die Rodelberg-Elf abstellen. In 2 Wochen gastieren die Schwarz-Weißen bei der Eintracht aus Schlichow.

Stefan Kordian, SG Graustein am 28.08.2017 12:46 Uhr
 

 

3

So.

10.09.2017

A

SV Eintracht Schlichow

0:4

 

S p i e l b e r i c h t :

SG Graustein landet Auswärtssieg bei Eintracht Schlichow

Im zweiten Auswärtsspiel dieser noch jungen Saison begab sich die Rodelberg-Elf auf die lange Reise zur Eintracht aus Schlichow. Nach dem umkämpften Derbyheimsieg in der letzten Woche gegen die SpG Spremberg/Döbbern wollte man nun auch auswärts Früchte ernten.
Bei Graustein lief in den ersten Minuten dieser Partie nicht viel zusammen. Viele Ballverluste und Fehler im Aufbauspiel sorgten dafür, dass die Gastgeber ein ums andere Mal die Grausteiner Abwehr in Verlegenheit brachte. Jedoch blieben klare Chancen aus. Ein Freistoß von Max Bannat knapp übers Tor sowie ein strammer Schuss von Denni Gruner waren die einzigen Höhepunkte in der Anfangsviertelstunde. Nach einer Flanke in den Strafraum, welche mehr einer Bogenlampe glich, bekam Christian Schwarz die Murmel vor die Füße. Der Grausteiner Mittelfeldspieler fackelte nicht lange und drosch das Leder Volley zum 0:1 in die Maschen. Langsam kam Struktur ins Grausteiner Spiel. Nach einem langen Ball durch Attila Balazs kam Sven Gebert im 5er zum Kopfball, aber die Pille ging nur ans Außennetz. Im Anschluss wurschtelte sich Christian Schwarz im Strafraum durch, doch sein Schuss wurde vom Schlichower Keeper pariert. Viel passierte nicht mehr im ersten Durchgang und so ging es mit einer 1:0-Gästeführung in die Pause.
Coach Sven Gebert war nicht sehr angetan mit der Leistung seiner Schützlinge. Gerade die ersten 20 Minuten lagen ihm doch schwer im Magen. Er forderte, ruhiger und vor allem konzentrierter zu spielen. Nach einer taktischen Umstellung spielte Paul Drescher nun im Sturm. Das sollte sich auch gleich bezahlt machen: Der zweite Durchgang war keine 2 Minuten alt, da erkämpfte sich Friedjof Kulling die Murmel. Er passte den Ball auf die linke Seite zu Christian Schwarz und dieser stöpselte das Leder in die Schnittstelle der Schlichower Abwehr. Paul Drescher war frei durch und schloss eiskalt zur 2:0-Gästeführung ab. Die Gegenwehr der Eintrachtler war nun etwas gebrochen. Nach einem abgeblockten Torschuss kam der zweite Ball zu Christian Schwarz. Der Grausteiner Mittelfeldmotor ließ sich auch diesmal nicht zweimal bitten und schob trocken zum 3:0 in der 57. Minute ein. Es war quasi die Entscheidung. Schlichow kam auch noch 1-2-mal vors Grausteiner Tor, doch Keeper Matthias Lehmann war jedoch auf der Hut und konnte sich somit auch auszeichnen. Das Leckerli in dieser Begegnung verteilte jedoch Max Bannat in der 74. Minute: Nach einem missratenen Abstoß sprang der Ball zum Grausteiner Stürmer. Dieser guckte kurz, lupfte aus ca. 25 m und das Leder flog wie gemalt ins Dreiangel zum 4:0. Jetzt hat endlich auch der heimliche Grausteiner Superstar sein erstes Saisontor erzielt. Im Anschluss gab es auch noch Chancen, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, aber letztendlich pfiff der Schiri beim Stande von 4:0 ab.

Fazit: Nachdem man sich im ersten Durchgang teilweise sehr hartleibig angestellt hat, ging der Sieg durch eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang auch in dieser Höhe in Ordnung. Am nächsten Sonntag empfängt die Grausteiner Elf die zweite Garnitur aus Döbern am heimischen Rodelberg.

Stefan Kordian, SG Graustein am 11.09.2017 13:27 Uhr

 

 

4

So.

17.09.2017

H

SV Döbern II

5:0

 

S p i e l b e r i c h t :

SG Graustein landet Kantersieg gegen SV Döbern II


Im zweiten Heimspiel der Saison empfing die SG Graustein die Reserve aus Döbern. Bei Spitzenfußballwetter wurde es recht schnell eine sehr eintönige Partie.

Man merkte gleich von Beginn an, dass alles, was bei Döbern zwei gesunde Beine hatte, mit zum Auswärtsspiel genommen wurde. So nahm Graustein das Heft des Handelns von der ersten Minute in die Hand und kam auch gleich zu Chancen: Nach einem langen Ball kam Max Bannat zum Abschluss, aber noch war das Fadenkreuz nicht richtig arretiert und der Ball flog übers Gehäuse. Auch Christian Schwarz konnte das Leder nach einer Flanke von Friedjof Kulling nicht im Tor unterbringen. Nach einer Grausteiner Ecke landete der zweite Ball bei Alexander Müller und dieser flankte in den Strafraum. Max Bannat pflückte das Leder mit rechts runter und zog mit links ab, Tor: 1:0 für Graustein. Die Gastgeber ließen die Döberner nie gefährlich vors Tor kommen und schoben den Ball durch die eigenen Reihen. Es ähnelte einem Handballspiel. Graustein spielte um den 16er und lauerte auf Chancen. In der 31. Minute wurde Thomas Koall vorm Strafraum angespielt und steckte die Murmel fein durch die Abwehr. Der Ball kam mustergültig auf Friedjof Kulling und dieser hämmerte das Spielgerät zum 2:0 ins Eckige. Nach einem langen Pass von Ronny Peter kam Christian Schwarz in Ballbesitz. Er nahm das Leder runter, drehte sich und schoss die Kugel überlegt in die lange Ecke, 3:0. Mit diesem Ergebnis pfiff der Schiri auch zur Pause ab.

Viel konnte Sven Gebert zur Leistung nicht sagen, da das Spiel mehr einer Trainingseinheit glich. Die Hintermannschaft um Kapitän Attila Balazs und Torwart Matthias Lehmann war quasi beschäftigungslos. Auch die zweiten 45 Minuten starteten einseitig. Graustein schob den Ball durch die eigenen Reihen. In der 55. und 57. Minute hatte Graustein Pech, dass der Ball nur ans Aluminium flog: Das erste Mal nach einem überragenden Solo von Ronny Peter und das zweite Mal, als Alexander Müller aus spitzem Winkel abzog. Doch die Gastgeber näherten sich ihren Erfolgserlebnis: Abermals setzte sich Ronny Peter auf dem linken Flügel durch, zog in den Strafraum und spielte auf Christian Schwarz. Der Grausteiner Torjäger fackelte nicht lange und schob zum 4:0 in der 62. Minute ein. Den Schlusspunkt setzte ein schon fast in Vergessenheit geratener Stürmer der auf den Namen "Knipser" oder "Falke" horcht. Gemeint war natürlich Thomas Koall: Dieser wurde in der 66. Minute von Max Bannat angespielt und der "Knipser" ließ sich nicht zweimal bitten und schoss das Leder aus spitzem Winkel zum 5:0 in die Maschen. Das Spiel dümpelte jetzt bis zum Abpfiff vor sich hin. Spieler und Fans genossen nochmal das schöne Herbstwetter, bis der Schiri die Begegnung beendete.

Fazit: Viel gibt es nicht zu sagen. Es ist schwer, das Spiel zu bewerten. Die Wochen der Wahrheit kommen erst jetzt für die Rodelbergelf. Zum Beispiel nächste Woche, wo es zum Knaller des 5. Spieltages zum schweren Auswärtsspiel ins Schokoladendorf zur Hertha aus Hornow geht. Ein Spiel, was jedes Jahr Massen elektrisiert und wo schon unglaubliche Schlachten geschlagen wurden.


Stefan Kordian, SG Graustein am 18.09.2017 12:25 Uhr
 

 

5

So.

24.09.2017

A

TSV Hertha Hornow

1:2

 

S p i e l b e r i c h t : 

Graustein ringt Hornow nieder  

Obwohl an diesem trüben, regnerischen Septembertag die Bundestagswahlen anstanden, schaute doch die ganze Nation ins Parkstadion zur Hertha. Es stand nämlich der Klassiker an: Die SG Graustein gastierte beim ungeschlagenen Tabellenführer aus Hornow. Bei ausverkauftem Haus, euphorischen Fans und Fernsehstationen aus vielen Teilen der Erde, sollte einem echten Leckerbissen nichts im Wege stehen.  

Die ersten Minuten des Spiels waren von Abtasten geprägt. Man merkte, dass beide Seiten Respekt voreinander hatten. Ronny Peter hatte mit einem direkten Freistoß die erste Chance des Spiels. Doch sein Schuss pfiff knapp über das Gebälk. Aber auch Hornow kam jetzt in Schwung: Nach einem feinen Pass in die Grausteiner Abwehrschnittstelle kam der Stürmer der Herthaner zum Schuss, doch Matthias Lehmann hielt glänzend. Die Jungs aus dem Schokoladendorf waren optisch leicht überlegen, aber der Abwehrriegel der Gäste verteidigte hervorragend. Graustein fand immer wieder gefährlich den Weg nach vorn. Nach einem Einwurf in den Hornower 16er hätte der Abwehrspieler beinahe ins eigene Tor geköpft. Mitte des ersten Durchgangs bekamen die Herthaner einen Freistoß aus dem Halbfeld zugesprochen: Das Leder wurde in den Strafraum getreten, ein Stürmer hielt seinen großen Zeh ran, aber wieder konnte der Gästekeeper das Spielgerät bravourös parieren. Das war das letzte Highlight im ersten Durchgang und es ging mit einem torlosen Remis in die Katakomben des Parkstadions.

Coach Sven Gebert war mit der disziplinierten Abwehrarbeit seiner Jungs höchstzufrieden. Er forderte, den Abwehrriegel weiter stabil zusammenzuhalten und setzte weiterhin auf Konter. Der Plan sollte aufgehen: In der 55. Minute verlängerte „Leuchtturm“ Sven Gebert einen Abstoß von Attila Balazs per Kopf auf Thomas Koall. Der „Falke“ lief goldrichtig los, schnappte sich seine Beute, schob das Leder zur umjubelten 1:0-Gästeführung ein und ein Knäuel aus schwarzen Trikots begrub den Torschützen. Keine drei Minuten später wurde Max Bannat verletzungsbedingt gegen Christian Decke ausgetauscht. Graustein bekam einen Freistoß an der Mittellinie zugesprochen. Attila Balazs schoss den Ball in der 16er. Christian Schwarz ließ den Ball geschickt durch auf Joker Christian „El Cocinero“ Decke. Der Grausteiner Stürmer nahm die Bulette – wie er das Spielgerät selbst bezeichnet – direkt und schoss zum 2:0 in der 60. Minute ein. Jetzt brachen alle Dämme; das konnten selbst die eigenen Mitspieler kaum glauben und der Torschütze, welcher Tränen in den Augen hatte, am aller wenigsten. Die Grausteiner Anhängerschaft sang nur noch: „ Der Koch serviert Heiß. Der Koch serviert Heiß“. Hornow hatte nun nichts mehr zu verlieren und warf alles nach vorn. Bereits sieben Minuten später gelang der 1:2-Anschlusstreffer: Nach einem Einwurf der Gastgeber schob der Hornower Mittelfeldspieler das Leder auf die linke Seite zum Herthaner Christian Krautz. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten, feuerte Richtung Tor und das Leder schlug in der langen Ecke ein. Jetzt peitschten die Hornower Fans ihre Jungs unermüdlich nach vorn. Nach einem Befreiungsschlag von Alexander Müller lief wieder Thomas Koall aufs gegnerische Tor, aber sein Schlenzer verfehlte das Ziel nur denkbar knapp. Zehn Minuten vor Ende hatte Hornow einen Freistoß aus zentraler Position. Der Schütze lief an und hämmerte den Ball an die Latte, dass sogar der Weißlack abplatzte. Der Grausteiner Defensivverbund wehrte Welle um Welle ab und die „Lehmann Mauer“, wie er von anderen Gazzetten betitelt wird, hielt seinen Kasten bis zum umjubelten Schlusspfiff sauber. Die Grausteiner Spieler lagen sich in den Armen. Endlich konnte die Festung Hornow eingenommen werden.

Fazit: Die Herthaner konnten ihre leicht optische Überlegenheit nicht in Zählbares umsetzen. Der Defensivverbund der Grausteiner stand exzellent und die Konter saßen wie Nadelstiche. Deswegen geht der Sieg der Rodelbergelf auf fremden Platze auch voll und ganz in Ordnung. Am kommenden Samstag geht’s beim nächsten Auswärtsspiel in Burgneudorf weiter.

Stefan Kordian, SG Graustein am 25.09.2017 13:25 Uhr 

 

6

Sa.

30.09.2017

A

SG Rot-Weiß Burgneudorf

0:0

 

S p i e l b e r i c h t :

 

 

7

S p i e l f r e i

8

So.

22.10.2017

A

Traktor Laubsdorf

:

 

 

 

9

So.

29.10.2017

H

SV Grün-Weiß Sellessen 1921

:

 

 

 

10

Sa.

04.11.2017

A

SG Sachsendorf

:

 

 

 

11

So.

19.11.2017

H

SV Einheit Drebkau II

:

 

 

 

12

Sa.

25.11.2017

A

BSV Chemie Tschernitz

:

 

 

 

13

Sa.

02.12.2017

H

SV Borussia 09 Welzow

:

 

 

 

14

So.

10.12.2017

H

Kahrener SV 03 II

:

 

 

 

15

Sa.

16.12.2017

H

VfB Cottbus 97 II

:

 

 

 

16

So.

25.02.2018

H

SV Schwarz-Rot Komptendorf

:

 

 

 

17

Sa.

03.03.2018

A

SG SV Döbbern / BW 07 Spremberg

:

 

 

 

18

So.

11.03.2018

H

SV Eintracht Schlichow

:

 

 

 

19

So.

18.03.2018

A

SV Döbern II

:

 

 

 

20

So.

25.03.2018

H

TSV Hertha Hornow

:

 

 

 

21

So.

08.04.2018

H

SG Rot-Weiß Burgneudorf

:

 

 

 

22

S p i e l f r e i

23

So.

22.04.2018

H

Traktor Laubsdorf

:

 

 

 

24

So.

29.04.2018

A

SV Grün-Weiß Sellessen 1921

:

 

 

 

25

So.

06.05.2018

H

SG Sachsendorf

:

 

 

 

26

Sa.

12.05.2018

A

SV Einheit Drebkau II

:

 

 

 

27

So.

27.05.2018

H

BSV Chemie Tschernitz

:

 

 

 

28

Sa.

02.06.2018

A

SV Borussia 09 Welzow

:

 

 

 

29

So.

10.06.2018

A

Kahrener SV 03 II

:

 

 

 

30

Sa.

16.06.2018

A

VfB Cottbus 97 II

: